23. Match Race Germany 08. - 12. September 2021

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Die Generalprobe der Profis steigt am Mittwoch: Freies Training eröffnet das Match Race Germany

Langenargen, 10. Mai 2016. Das 19. Match Race Germany wird am Mittwoch mit der Generalprobe eingeläutet: Mit dem Freien Training steigen die zwölf Teams aus acht Ländern in den deutschen Duell-Klassiker ein. Zu den Favoriten bei Deutschlands bekanntester Matchrace-Regatta zählt der zehnmalige Eissegel-Weltmeister und America’s-Cup-Halbfinalist Karol Jablonski. Der Duellsegel-Spezialist mit polnischem und deutschem Pass ist einer der furiosesten Angreifer seiner Paradedisziplin und erklärt: „Matchracing ist die absolut spannendste Art des Segelsports! Es macht mir am meisten Spaß, weil es ehrlich, direkt und herausfordernd ist.“

Der in Masuren lebende Jablonski, der lange am Steinhuder Meer im deutschen Norden lebte, war zuletzt 2014 beim Match Race Germany im Einsatz. „Damals aber nicht mit dem Erfolg, den ich mir erhofft hatte. Das würde ich in diesem Jahr gerne besser machen.“ Grund zwei für Jablonskis Comeback im deutschen Grand Prix: „Ich möchte wieder einmal bei einem hochkarätigen Matchrace steuern. Und ich komme sehr gerne an den Bodensee, denn hier gibt es immer viele Zuschauer, ein super Ambiente und eine professionell organisierte Regatta mit familiärer Stimmung.“ Für seine Gegner hat Jablonski noch ein paar Bodensee-Tipps parat: „Ich kenne das Revier inzwischen ganz gut, weil ich hier oft Regatten segle. Hier verteilt der Wind die Karten. Das Revier ist schwer zu lesen und zu beherrschen. Die großen Boote müssen hier behutsam geführt und immer in Fahrt gehalten werden.“

Neben Jablonski rechnet sich auch sein Landsmann Przemek Tarnacki gute Chancen aus, mindestens das Halbfinale zu erreichen. Mit Platz neun im vergangenen Jahr war Tarnacki nicht zufrieden. Der 38-Jährige versprach: „Wir kommen sehr hungrig an den Bodensee.“ Das polnische Fernsehen wird Tarnackis Ernerga Yacht Racing Team, die Mannschaft Jablonski Racing und auch das Delphia Sailing Team von Lukasz Wosinski beim Einsatz vor Langenargen und der Kulisse von Schloss Montfort aufmerksam verfolgen. Denn auch Wosinski kommt mit großen Ambitionen, würde in Zukunft gerne ein polnisches America’s-Cup-Team aufbauen und hat auch ein Auge auf das Volvo Ocean Race geworfen. Wosinski sagt: „Wir müssen und wollen im Matchracing beweisen, dass wir solche Ziele erreichen können.“

Noch nie hat ein polnisches Team das Match Race Germany gewinnen können. In diesem Jahr nehmen gleich drei starke Teams Anlauf, diese historische Lücke zu schließen. In 18 Auflagen holten Australiens Top-Segler mit vier Erfolgen die meisten Siege, gefolgt von Großbritannien und Dänemark mit jeweils drei Siegen. Für England gewann Sir Ben Ainslie das Match Race Germany 2009. Heute jagt er den America’s Cup. Rekordsieger der führenden deutschen Matchrace-Regatta ist Peter Gilmour, der vor Langenargen zwischen 2004 und 2006 dreimal in Folge triumphierte. Einen deutschen Sieger konnten Zentausende erst einmal feiern: 2001 hatte sich der Starnberger Profi Markus Wieser mit seiner Crew im Finale gegen Deutschlands erfolgreichsten Segler der Sportgeschichte durchgesetzt  – Doppel-Olympiasieger und America’s-Cup-Gewinner Jochen Schümann und sein Team mussten damals mit Platz zwei zufrieden sein.

 

Der Bodensee ist die Schaubühne, die Alpen und Schloss Montfort die Kulisse

Schaubühne der Aktiven war, ist und bleibt der Bodensee, den nicht nur Karol Jablonski schätzt: „Irgendwann würde ich hier gerne leben. Die Berge, der See, das so oft tolle Wetter und die Nähe zum Meer ebenso wie zum Gardasee sind ein Traum. Dazu kommen die sehr entspannten Menschen die hier leben.“ Diese Menschen sind aktuell aber eher positiv angespannt. Das Team vom Match Center Germany, die Crew des ausrichtenden Yacht-Club Langenargen, die Partner, Sponsoren, Bands und Caterer bereiten das Regattadorf im Langenargener Gondelhafen und ihre Auftritte vor.  Wir wollen unser Publikum auf dem Wasser und an Land begeistern“, sagt Sportdirektor Eberhard Magg, „dafür tun wir alles nur Menschenmögliche. Derzeit Tag und Nacht.“

Mit gleicher Intensität engagieren sich die langjährigen und die neuen Partner. Dazu zählt die Schweizer Uhrenmanufaktur Edox mit ihrer 130-jähriger Unternehmens-Tradition. Christian Hotz ist Mitglied der Geschäftsleitung, die gute Gründe für die Partnerschaft mit dem Match Race Germany hat: „Das Match Race Germany ist die ideale Plattform für unsere Marke. Das internationale Match Race Germany steht insbesondere für Präzision, neueste Technologie, Innovation und Geschichte. Das sind alles Werte, die auch die Philosophie der Marke Edox von Beginn an geprägt haben und die unsere Affinität zum Weltklasse-Segelsport definieren. Mit seinem großen Leistungsanspruch und den hohen Popularitätswerten ist das Match Race Germany ein idealer Partner für uns.“

Der erste Startschuss zum 19. Match Race Germany fällt am Donnerstag nach dem Freien Training am Mittwoch. Die fünftägige Preisgeld-Serie endet am Pfingstmonatg mit den Finalläufen und der Siegerehrung vor großem Publikum. „Dazwischen“, verspricht Veranstalter Harald Thierer, „werden fünf tolle Matchrace-Tage über Pfingsten liegen, die so schnell kein Besucher vergessen wird.“ Die bekannteste Landattraktion beim Pfingstfest unter Segeln ist das Infotainment-, Party- und Live-Musik-Programm in der Erdinger Urweisse Hütt’n – der Herzschlag-Kammer der Regatta. Zu den Top-Acts zählen hier bei freiem Eintritt die Eschbach Buam am Freitagabend und Jürgen Waidele’s Take a Dance feat. Eliza Kay am Pfingstsonntagabend. Ebenfalls am Freitagabend wird die Party „Matchrace goes Lederhose und Dirndl VOL. 5“  Tausende an den See locken und für ein volles Haus sorgen.

 

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