23. Match Race Germany 09. September. - 13. September 2020

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Gilmour gewinnt Match Race Germany 2005, (fast) perfekte Premiere für Team Germany

Die Generalprobe ist gelungen. Skipper Jesper Bank und sein United Internet Team Germany segelten bei ihrem ersten gemeinsamen Einsatz beim hochkarätigen Match Race Germany vor Langenargen am Bodensee auf Platz zwei ? eine fast perfekte Premiere des dänischen Doppel-Olympiasiegers und der ersten deutschen America´s Cup-Kampagne in der 154jährigen Cup-Geschichte. Nach dem unerwartet guten Einstand bleibt der Mannschaft nun noch ein Monat bis zum ersten Test-Rennen im America´s Cup-Revier vor Valencia.

Erst im heftig umkämpften Finale scheiterten der 48jährige Doppel-Olympiasieger Bank und sein Team mit dem Starnberger Taktiker Markus Wieser 1:2 an ihrem Kontrahenten Peter Gilmour. ?Wir sind immer noch überrascht, dass es so gut losgegangen ist?, sagte Steuermann Bank, ?wir dachten, dass wir nach längerer Matchrace-Pause etwas eingerostet sind, doch dieser zweite Platz gibt uns zum Auftakt unserer America´s Cup-Kampagne ein sehr gutes Gefühl.? Bank zollte aber auch den Siegern Tribut: ?Wir haben wieder einmal erfahren, dass Präzision im Matchrace alles entscheidend ist. Ich kann Peter Gilmour und seiner Mannschaft nur gratulieren: Ihr ward ein verdammt gutes Team.?

Mit seinem Sieg verteidigte der dreimalige Matchrace-Weltmeister Peter Gilmour bei der achten Auflage von Deutschlands einzigem Grade One Event der Swedish Match Tour den bereits 2004 gewonnenen Titel. Der Australier und sein Pizza-La Sailing Team gewannen 6000 der insgesamt 25.000 Euro Preisgeld. Gilmour zeigte sich dabei besonders beeindruckt von der Stärke des Teams um Jesper Bank und sagte in Anspielung auf den Namen des deutschen America´s Cup-Projekts United Internet Team Germany: ?Jesper und seine Mannschaft sind nicht einfach nur eine Internet-Crew, sondern eine sehr ernst zu nehmende Herausforderung. Deutschland sollte stolz auf dieses Team sein.?

Dritter wurden vor Langenragen der Weltranglisten-Erste Ed Baird und sein Team Alinghi, das Bertrand Pacé und BMW Oracle Racing im kleinen Finale 2:0 besiegte, nachdem die Halbfinals mangels Wind ausfallen mussten. Insgesamt kamen an fünf Regattatagen über Pfingsten rund 35.000 Zuschauer an den Bodensee, um die spannenden Duelle der zwölf Weltklasse-Teams aus neun Ländern zu sehen. Veranstalter Eberhard Magg, der gleichzeitig Technik-Vorstand des deutschen America´s Cup-Teams ist, sagte: ?Wenn 35.000 Menschen der Anfang der Begeisterung sind, die das United Internet Team Germany hervorruft, dann freue ich mich schon jetzt auf das Ende und den Cup 2007.?

Auch wenn der letzte Flautentag nicht den Wunschvorstellungen der Veranstalter entsprach, so waren die Initiatoren des Match Race Germany trotzdem hochzufrieden. Lob gab es auch von den Organisatoren der Swedish Match Tour. Tour-Sprecher Sean McNeill sagte: ?Kein Event der Tour ist so gut organisiert wie das Match Race Germany.? Justizminister und Schirmherr Ulrich Goll, der die Veranstaltung am Pfingstmontag besuchte, sagte: ?Wir wissen ja, dass der Bodensee nicht nur Lake Constance, sondern hin und wieder aufgrund der inkonstanten Winde auch Lake Inconsistance genannt wird. Aber als der Wind bei dieser Regatta wirklich nötig wurde, kam er auch. Ich danke den Veranstaltern für ihre Arbeit und ein herausragendes Ereignis.?

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