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Favorit Monnin segelt souverän, Presen überrascht und das "Max-Duell" bleibt spannend

Langenargen, 8. Juni 2019. Das Match Race Germany 2019 geht in seine entscheidende Phase. Am Samstag wurden die Viertelfinalbegegnungen der besten acht Mannschaften der Vorrunde gestartet. Der zweimalige Match-Race-Germany-Champion und Titelverteidiger Eric Monnin und sein Capvis Swiss Match Race Team konnten die ersten beiden Duelle gegen den von ihnen zum Gegner gewählten Polen Lukasz Wosinski und dessen HRM Racing Team souverän für sich entscheiden. Doch was auf dem Wasser über weite Strecken deutlich wirkte, beschrieb Monnin als hartes Stück Arbeit: „Es war für uns in beiden Rennen auf dem ersten Abschnitt an der Kreuz kritisch. Es ging Nase an Nase bis zur ersten Wendemarke. Unsere Gegner lagen in beiden Rennen zu Beginn auch jeweils einmal kurz vorne. Meine Mannschaft hat das Boot aber super gesegelt und super getrimmt.“

Überraschend verlief die zweite Viertelfinal-Begegnung zwischen dem Vorrunden-Zweiten Will Boulden aus Australien und seinem Alpha Racing Team auf der einen und dem Slowenen Dejan Presen mit seinem Lumba Match Race Team auf der anderen Seite. Nach starken Leistungen in der Qualifikation war die Crew aus Down Under als klarer Favorit in das Duell gegangen, doch die Slowenen konnten sich zunächst zweimal in Folge durchsetzen und führen in dem Duell, dass wie alle Viertelfinal-Begegnungen im Modus „First to win three“ ausgetragen wird, mit 2:0. Zum Einzug ins Halbfinale benötigen die Mannschaften im Viertelfinale drei Siegpunkte.

Bei sommerlichem Bilderbuchwetter nahm der Wind auf dem Bodensee am Samstagnachmittag zunächst immer weiter ab. Die flaue Brise reichte gerade noch zum Start der beiden anderen Viertelfinalbegegnungen, die mit Penalties begannen. In der Begegnung zwischen dem Neuseeländer Nick Egnot-Johnson (Knots Racing) und Emil Kjaer (Downhill Sailing Team) kassierten die Dänen in der Vorstartphase gleich zwei Strafen und mussten einen Strafkringel entsprechend direkt nach dem Startschuss absolvieren. Zwar kämpften sich die Skandinavier noch einmal an die Kiwis heran, doch ihr Duell musste mangels Wind ebenso abgeschossen werden wie das Match zwischen dem Österreicher Max Trippolt (Team Segelmanufactur) und dem Hamburger Max Gurgel (VmaxYachting).

Die wenig später angesetzten Wiederholungen aber glückten. Im Duell zwischen den Kiwis und den Dänen steht es nach zwei Läufen 1:1. Der erst 17 Jahre alte dänische Steuermann Emil Kjaer sagte über seine neuseeländischen Gegner: „Sie haben alle Starts gewonnen und wir haben danach immer eine Aufholjagd gestartet. Im letzten Rennen des Tages konnten wir sie dann tatsächlich überholen.“

Die Hamburger um Skipper und Physiker Max Gurgel machten es nach der Flauten-Pause am  Start besser und gingen im Duell mit den Österreichern als erste auf den Kurs, ließen sich dann aber aufgrund einer verpatzten Halse die Führung wieder abknöpfen und gaben den ersten Punkt ab. Im zweiten Lauf gelang dem Quintett vom Hamburger Segel-Club der Ausgleich zum 1:1, weil das Gurgel-Team den Start erneut gewann und seinen Vorsprung dieses Mal konzentrierter verteidigte und ungefährdet ins Ziel brachte. „Wir haben im zweiten Rennen einen ziemlich perfekten Start hingelegt. Es war klar: Wer die rechte Seite der Startlinie gewinnt, der gewinnt auch den Start.“ Und schließlich das Rennen.

An Land beobachteten am Samstag vor Pfingsten tausende Zuschauer die spannenden, live von Andreas Kling kommentierten Duelle in den anspruchsvoll zu meisternden leichten Winden. Die Viertelfinal-Runde wird am Sonntagvormittag fortgesetzt. Das Match Race Germany endet am Pfingstmontag mit dem großen und dem kleinen Finale sowie der Siegerehrung und der öffentlichen Pressekonferenz.

Eine positive Bilanz der 2. New Mobility Convention auf der Bühne des Match Race Germany mit 80 Gästen, darunter viele führende Köpfe aus den Wirtschaftszweigen Digitalisierung und New Mobility, zog am Samstag Event-Direktor Harald Thierer: „Was hier für qualitativ höchstwertige Einblicke in die Branche und Ausblicke auf zukünftige Entwicklungen gegeben wurden, hat uns extrem beeindruckt.“ Ein Beispiel dafür, wie beim Match Race Germany auch die deutsche Wirtschaft Flagge zeigt, war die Weltpremiere des E-Scooters Flynn von BreakForceOne. Die Veranstaltungspartner zeigten, wie viel Mehrwert ihre Antwort auf die Bedürfnisse nach unabhängiger Mobilität in Zukunft bietet. Bei der öffentlichen Pressekonferenz lernten nicht nur die Top-Skipper sondern auch die Zuschauer, wie ein modernes und intelligentes Mikromobilitätsfahrzeug heute aussieht, das es in einem kleinen aber feinen Unternehmen wie BreakForceOne zur industriellen Serie geschafft hat.

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